Eine der neuesten Wege um den Kraftstoffverbrauch, und damit auch den CO2-Ausstoß, zu verringern, ist die Start-Stopp-Automatik. Bei Autos, die überwiegend in der Stadt genutzt werden, lässt sich damit bis zu 8% Kraftstoff sparen. Wenn das Auto zum Stehen kommt, wird der Motor automatisch angehalten. Während dieser Zeit laufen alle elektronischen Komponenten des Fahrzeugs, wie z.B. das Radio, unverändert weiter. Erst wenn ein Fahrpedal gedrückt wird, startet der Motor wieder. Durch die neueste Technik von Bosch, der DI-Motronic für Direkteinspritzer, ist der Startvorgang bereits abgeschlossen, wenn der Fahrer den ersten Gang eingelegt hat. Ermöglicht wird dies durch einen etwas stärkeren und langlebigeren Starter, ein Motorsteuergerät und einen Sensor, der überwacht, ob der Batterieladestatus ein Ausschalten des Motors überhaupt zulässt. Da diese Komponenten sehr klein sind, können sie problemlos in fast alle Fahrzeuge eingebaut werden.

Damit häufige Kaltstarts mit Kraftstoffanreicherung nicht zur Verrußung der Zündkerzen führen, greift das System erst, wenn der Motor Betriebswärme erreicht hat. Weitere Beeinträchtigungen der Zündkerzen, wie etwa ein stärkerer Verschleiß, sind nicht zu befürchten. Die Hauptgründe für Zündkerzenverschleiß sind hohe Temperaturen und Erosionsprobleme durch elektrischen Strom und Krafstoff. Da ein Motor mit Start-Stopp-Automatik aber insgesamt weniger lange läuft, werden diese Faktoren sogar minimiert.

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