Der Rollwiderstand von Reifen ist einer der Faktoren am Auto, der den Treibstoffverbrauch in merklichem Maß beeinflusst. Dabei hat der Fahrer mit der Variabel „Luftdruck“ einen kleinen aber wichtigen Handlungsspielraum, um seine Spritkosten zu senken.

Je geringer der Luftdruck eines Reifens, desto mehr Energie benötigt dieser beim Abrollen auf der Straße. Dieser zusätzlich erzeugte Rollwiderstand kostet zunächst Sprit und beschleunigt auch den Reifenverschleiß.

Bereits ein Druckverlust von 0,2 Bar zieht einen um 1% gesteigerten Benzinverbrauch nach sich. Bei 0,4 Bar sind es rund 2% und bei 0,6Bar etwa 4%.
Bei einem Fahrzeug mit einem Durchschnittsverbrauch von 8l/100km und einem Minderdruck von 0,6 Bar kann, durch Korrektur des Luftdrucks, der Verbrauch auf 7,6l/100km gesenkt werden. Was bei einer jährlichen Laufleistung von 35.000km und einem Benzinpreis von €1,30/Liter ein Einsparpotenzial von rund 185€ im Jahr pro Fahrzeug ergibt.
Bei einer Flotte mit 50 Fahrzeugen könnten so jährlich 9.250 € und ca. 16,3 Tonnen CO2-Emissionen durch regelmäßige Reifendruckkontrolle eingespart werden.

Bei der Reifendruckkontrolle ist stets darauf zu achten, dass diese im kalten Zustand vorgenommen wird. Sind die Reifen nämlich warmgefahren steigt der Luftdruck und verfälscht das Kontrollergebnis. Der korrekte Reifendruck kann dem Fahrzeughandbuch entnommen werden. Die Reifenwerkstätte Ihres Vertrauens ist Ihnen bei der Kontrolle sicherlich gerne behilflich.

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